#18 – BACK TO RENO

Wieder zurück in Reno, musste ich mich erst mal wieder an den Alltag und die Zeit ohne Christian gewöhnen. Der Abschied war wirklich hart für mich aber ich bin unglaublich dankbar dass er mich besucht hat. Mit Marie gings für mich also das erste mal boulder und ich glaub ich hab mich garnicht mal sooo schlecht geschlagen!
Ausserdem sind wir Freitag zum Basketballspiel gegangen, was wirklich mal ein sport ist den ich gerne Anschau. Ausserdem haben Torge und ich uns mit Chris, einem ehemaligen Teilnehmer vom 30. PPP, der auch in Reno platziert war, getroffen. Er war hier in Reno um seine Freunde und Hostfamily zu besuchen.
Wir hatten ein paar wirklich nette Gespräche und es war schön seine Sicht des Programmes zu sehen.
Am 22. Januar fing dann auch schon wieder die Schule an. Meine Klasse Organizational Behavior and Interpersonal Management finde ich sehr interessant allerdings ist mein Professor ziemlich unprofessional und zynisch.
Marie und ich wollten unbedingt ein bisschen raus aus Reno und etwas unternehmen! Also beschlossen wir uns 2  Stunden auf den Weg Richtung Süden zu machen um zu Hot springs zu fahren und was soll ich sagen, es war wirklich unglaublich cool! wie ein Whirlpool mitten in der Natur. Die kalte Luft draussen hat sich nach 10 Minuten richtig angenehm angefühlt.

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#17 – BESUCH AUS DEUTSCHLAND

Hallo ihr lieben,
mein Freund Christian und sein bester Freund Flo haben mich in Amerika besucht. Am 2. Weihnachtsfeiertag bin ich also nach San Francisco gefahren um die beiden abzuholen. Wir verbrachten zwei Tage in Reno, besuchten den Lake Tahoe und dann ging auch schon auf die Reise. Weil ich schlecht im schreiben bin zähl ich hier einfach mal unseren Trip auf:

26.12-29.12 Reno
29.12: Autofriedhof und Weg Richtung Death Valley
30.12-01.01: Hoover Damm, Las Vegas mit Marie Jana & noch ein paar anderen
01.01  Richtung Page & Valley of fire
02.01 Page, Lake Powell, Anthelope Canyon, Horseshoebend und Richtung Grand Canyon
03.01 Grand Canyon, Richtung Los Angeles, übernachten auf halber Strecke
04.01-06.01  Los Angeles, Hollywood & Santa Monica
06.01 Malibu, Santa Barbara und Übernacht in San Luis Obispo
07.01. Big Sur und Hwy 1 Richtung Monterey
08.01 Richtung San Francisco
09.01 San Francisco
10.01 Jungs fliegen heim 😦

wir hatten wirklich unglaublich viel spaß und eine wunderbare Zeit zusammen.

Carina

#16 – DECEMBER

Hallo Ihr lieben!
Dieser Blogpost wird glaub ich eine wilde Mischung aus allen ‚tollen‘ Sachen die ich im Dezember gemacht habe, also schonmal vorab Entschuldigung für die Verwirrung! (Es weiss ja ausserdem auch jeder, dass schreiben und Rechtschreibung nicht meine Stärke sind 😉 ) Im Dezember herrschte hier Weihnachtsstimmung hoch 10! Da ich ja seit Oktober schon Weihnachtslieder gehört habe und auch schon richtig lust auf Plätzchen hatte, hab ich ca jedes Wochenende gebacken.  Unter anderem haben meine Mädels und ich einen Mädelsabend bei Själla in Truckee gemacht. Am nächsten Tag sind wir Frühstücken gegangen und haben einfach einen Bären gesehen!!
Ausserdem hat sich meine Host family in einer Cabin am Lake Tahoe ein schönes Wochenende gemacht, wo ich dann am Samstag dazu gestoßen bin. Es war einfach Traumhaft. In der Früh mit Aussicht auf den wunderschönen See aufzuwachen hat schon was! Die Wochen waren ein bisschen stressig, da die Finals anstanden und ich viel für die Uni lernen musste. Der Abschluss von diesen wurde dann natürlich auch gefeiert! Wir hatten Jana einen Überraschungstag zu ihrem Geburtstag geschenkt und so sind wir dann auch mit ihr Schlittschuhfahren und Sushi essen gegangen. Ausserdem war auch der Santa Crawl in Reno – ein riiiiiiesen Event. Genau wie beim Zombie crawl kauft man hier vorab einen Becher und geht dann von Bar zu Bar. Unterschied: Beim Santa Crawl laufen um die 5000 Menschen, verkleidet als Santa Clause, Grinch oder Rentier durch Reno. Man kann sich denken, wir hatten unseren Spaß. Mit Sonia und Emerson war ich ausserdem noch bei Grichmas, einem Event für Kinder bei dem jeder in Pyjamas kommt und zusammen Frühstück isst.

Und dann war auch schon Weihnachten! Was soll ich sagen – es war eine KOMPLETT andere Erfahrung als in Deutschland. Zuhause liebe ich es vor allem, dass unser Heilig Abend besinnlich gefeiert wird. Normalerweise treffe ich mich nachmittags mit meinen besten Freundinnen am Abend geht die Familie gemeinsam in die Kirche, isst zusammen und Geschenke spielen eigentlich nicht die größte Rolle. Gegen 10 Uhr abends bin ich dann immer noch zu meinem Freund gefahren um mit ihm und seiner Familie den Abend ausklingen zu lassen (… und weil meine Eltern immer schon um 9 Uhr einschlafen haha). Es war für mich wirklich schwer Weihnachten nicht zuhause zu sein und die ein oder andere Träne ist auch gekullert.  Aber jetzt beschreibe ich einfach mal mein erstes (und wahrscheinlich letztes) Weihnachten in Amerika. Heiligabend: Sonias Mama hat mich gefragt ob ich mit ihr und Sonias Schwester Cassie in die Kirche gehen möchte, da habe ich natürlich ja gesagt, weil das für mich einfach dazu gehört. Der Gottesdienst hier war wirklich richtig schön, ein Chor hat wahnsinnig gut gesungen und jeder hat mitgemacht. Abends gabs dann (unter anderem wegen meiner Tradition zuhause) Ente mit Blaukraut und statt Knödeln Kartoffeln. Es hat mich wirklich wahnsinnig gefreut, dass meine Gastfamilie das für mich gemacht hat! Am Weihnachtefeiertag sind wir dann früh morgens (WIRKLICH früh!) zu Sonias Mama gefahren wo wir gefrühstückt haben und dann unzählig viele Geschenke ausgepackt haben (WIRKLICH viele!). Nachmittags ging dann zur anderen Oma und ich wäre vor Schreck wirklich fast umgefallen. Ich hab noch nie in meinem Leben so viele Geschenke gesehen und es hat mich schon fast traurig gemacht dass der kleine Emerson nicht mal mehr lust hatte diese auszupacken, weil einfach seine Reize total überflutet waren. Ich habe auch was bekommen: Richtig warme Hausschuhe, Handschuhe und Schal von Jimmys Mama, eine Tahoe Kette die mich an meine Zeit hier erinnern soll von und Cap von Sonia und Jimmy und ein Süßes Kosmetik Täschchen von Sonias Mum. Alles in allem war es wirklich ein schönes Weihnachten und ich bin meiner Hostfamily unglaublich dankbar dass sie mich so in ihr Familienleben integrieren. Das ist wirklich nicht selbstverständlich. Trotz allem ist Weihnachten für mich einfach nicht das selbe wenn ich es nicht mit meinen Liebsten Feiern kann. Das wars auch schon von meinem Dezember Update, Mehr kommt bald!

# 15 – THANKSGIVING!

Hallo ihr lieben!
Wie die Überschrift schon sagt standen diese Woche mal wieder zwei Highlights an. Das erste Highlight war, dass mein Vertrag in der Arbeit nochmal um 5 Wochen verlängert wurde – Wuhuuu. Ich hatte ja schon Panik dass ich mir was neues Suchen muss aber anscheinend bin ich nich so übel. Mein Chef meinte nur „The Coworkers aren´t complaining about you, thats a good sign they did it at all other interns by now so well, you seem to be good. Stay till January if you want“
Außerdem war am Donnerstag Thanksgiving. Natürlich musste auch was Deutsches aufn Tisch deswegen hab ich in der Früh noch ein paar Käsespätzle gemacht und mit zum Dinner bei Jimmys Mama gebracht. Wir haben zusammen uunglaublich viele Leckereien gekocht und der Truthahn durfte natürlich nicht fehlen. Alle Familienmitglieder waren da, wir tranken Mimosas zusammen und spielten ein paar Brettspiele. Es war wirklich ein super Tag mit „good company“.
Viele Grüße
Carina

#14 – ALLTAG HIER IN RENO

Hallo ihr lieben,
zuhause in Reno gabs erstmal ein schönes langes bad für mich – nach dem eisigen Wochenende. Am Montag hatte ich ja noch von der Arbeit frei deswegen habe ich mich ganz spontan dazu entschlossen Själla, die 45 Minuten weg wohnt in Truckee zu besuchen, hab sie halt dann doch schon vermisst 😉
Kaffee trinken, quatschen und am wunderschönen Donnerlake spazieren zu gehen hat mir echt gut getan! Die nächsten Tage waren wie immer – Uni, Arbeiten, lernen, Uni und so weiter. Mit meiner Hostfamily habe ich ausgemacht dass ich versuche einmal in der Woche etwas deutsches oder eins meiner Lieblingsspeisen zu kochen also wollte ich Schweinefilet im Speckmantel mit Rahmsoße und Sätze machen. Doof ist nur dass „Pepper“ hier nicht wie in Deutschland gewohnt, süßes Paprikapulver, sondern scharfes ist. Somit war die Soße leider uuuuuunglaublich scharf. Ups – Profikoch Carina mal wieder am Werk. Lecker wars (ohne Soße) dann trotzdem. Donnerstag habe ich mich dann noch mit ein Paar Freunden getroffen. Freitag war bei uns in der Uni eine Night of all Nations. Leider haben wir davon zu spät erfahren sonst hätten wir natürlich einen Deutschen Stand gemacht. Generell war Europa überhaupt nicht vertreten was ich sehr schade fand. An dieser Festivität konnte man von Stand zu Stand gehen und die jeweiligen Spezialitäten des Landes probieren. Außerdem wurden Tänze aufgeführt – eine wirklich tolle Idee! Das Highlight des Tages war für mich dass mein Freund und sein bester Freund eeeeendlich ihre Flüge zu mir gebucht haben. Ich hab mich unglaublich gefreut da ich damit echt nicht mehr gerechnet habe. Samstag war dann der WineWalk in Reno. Dies ist wie auch die Crawls jeden Monat. Mit Janas Roomie sind wir dann um die Häuser gezogen ,haben ein paar Vinos probiert und hatten unglaublich viel spaß! Sonntag war dann relativ relaxt. Wir haben Jimmys Eltern besucht und dort zusammen Harry Potter geschaut. Ich schaue jeden November alle Harry Potter Filme und habe meine Hosts dazu “ genötigt“ alle mit mir anzuschaun. Da Jimmy die Filme auch liebt sitzen wir jetzt jeden Abend da uns schauen einen Film.
Das war meine Woche, ein kleiner Blick in meinen Alltag 🙂
Best Wishes
Carina ❤

#13 – WOCHENENDE IN UTAH

Hello Ihr Lieben,

ja richtig gelesen, letztes Wochenende war ich mit Själla in Utah. Wir hatten eigentlich geplant mit Jana und Sam in den Yellowstone Nationalpark zu fahren, doch der gute Schnee hat unsere Pläne gecancelt. Deswegen haben Själla und ich ganz spontan entschieden uns einfach zwei andere Nationalparks anzusehen nämlich ZION und BRYCE Canyon.  Allein die Fahrt dort hin war schon atemberaubend. Wenn man quer durch die Wüste von Nevada fährt, sollte man halt trotzdem bedenken rechtzeitig zu tanken. Mit ganz viel Glück haben wir dann Gottseidank noch bis zur nächsten Tankstelle geschafft. Am Abend haben wir uns dann einen freien Campingplatz gesucht und im Auto geschlafen. Es war unglaublich kalt. Am nächsten Tag um 6 Uhr morgens sind wir dann auch in den Zion Canyon NP gestartet. Der berühmte Angels Landing trail war unser Ziel. Der Trail war echt wunderschön und ich kam mir durchgehend wie im Dinosaurierland vor. Für Menschen mit Höhenangst ist er allerdings nichts da man durch eine Bergwand zwischen zwei Schluchten geht und dann den Berg die letze halbe stunde hochklettert. Nach einer Brotzeit, ein paar Notizen und dem anschließenden Abstieg, sind wir noch ein bisschen im Park spazieren gegangen. Zion Canyon ist wirklich ein Magischer Ort. Gegen spätem Nachmittag sind wir dann zum nächsten Campingspot gefahren. Ganz alleine mitten im Wald haben wir einen netten Spot erwischt, ein bisschen gekocht und gequatscht und dann auch rechtzeitig ins Bett gegangen. Nach einer weiteren eisigen Nacht im Auto, fuhren wir um 5 Uhr Morgens zum Bryce Canyon. Wir wollten nämlich unbedingt den Sonnenaufgang sehen. Mit 5 Pullovern, 2 Hosen, 3 Paar Socken und einer Winterjacke haben wir zwar trotzdem gefroren, aber der Sonnenaufgang und Ausblick wars definitiv Wert! Die zwei stunden in der Kälte haben uns ziemlich geschlaucht. Wir waren durchgefroren, müde und nicht gerade gut drauf. Das war auch der Grund warum wir uns dazu entschieden haben am Sonntag statt Montag schon heim zu fahren. Noch eine Nacht in der Kälte im Auto hätten wir beide nicht ausgehalten. Deswegen gings nach einer Wanderung im Bryce Canyon dann auch wieder nach Hause. Ich kann nur sagen dass die Canyons auf den Bildern nicht so rüber kommen wie sie wirklich sind. Das Gefühl dort ist einfach nur magisch. Man kann nicht glauben dass so etwas von der Natur geschaffen und real ist. Aber hier trotzdem mal ein paar Impressionen:

Grüße Carina

#12 – AUTOPANNE, HALLOWEEN UND GANZ VIEL HERBST

Hallo zusammen,

ich bin zurück aus fabulous Vegas. Ich muss sagen dass ich dieses Wochenende so genossen hab! Wir hatten geplant am Wochenende von 18.-20. Oktober mit Freunden zum Antelope Canyon zu fahren aber leider wurde das dann gecancelt. Daraufhin hab ich überlegt nach San Diego zu fahren. Die Woche über hatte ich ein unglaubliches Tief, hatte Heimweh und alles war irgendwie doof. Jeden Tag Arbeiten und College – der Alltag hat mich eingeholt. Am Freitag, meinem Freien Tag habe ich mich mit Grace getroffen. Sie ist diejenige, die den Artikel in der Nevada today über Torge und mich geschrieben hat. Wir haben Kaffee getrunken, sind durch Midtown gebummelt und hatten einen super schönen Nachmittag. Dann beim Heimfahren der große Schock. Aus meinem Auto kam rauch und alle Lichter haben aufgeleuchtet. Batterie, Bremsen, Motorkontrolle und Öl. Das hat mir in meinem Tief gerade noch gefehlt. Am nächsten Tag gings dann in die Werkstatt, wo die Kupplung, Batterie und Kühler ausgetauscht werden mussten – geschätzte kosten 1100$. Danke.  Hat nichts geholfen, ich brauch das Auto ja für die Arbeit. Naja San Diego war dann auch gestrichen. Mit einem reparierten Auto bin ich dann in die neue Woche gestartet. Hier war alles beim Alten. Am Donnerstag hab ich die Mega Nachricht bekommen, dass mein Job um 5 Wochen verlängert wird. Jawoll, nicht arbeitslos. Freitagmorgen haben Torge und ich eine Präsentation an der McQueen Highschool über Deutschland gehalten. Die Schüler warn wirklich meeeega cool und es hat richtig Spaß gemacht Ihnen unser Land zu zeigen. Nach dem Vortrag wollten sich wirklich gleich ein paar Schüler bewerben. Abends war ich mit Sonia und Lani All you can eat Essen und dann – jetzt kommt- allein auf nem Skizze Mars Konzert in einer nicht so schönen Gegend von Reno. Meine Freundin Anja hat mir die Karte vor meinem Abschied noch geschenkt. Er war echt cool – die location eher nicht so. Samstag stand ein Mädelstag auf dem Programm. SHOPPEN! Yay. In nem meeega coolen Secondhand Laden haben wir dann auch ein Halloween Kostüm gefunden. Ausserdem hab ich ein paar coole Winterpullis ergattert. Es war wirklich ein super schöner Tag und hat gut getan mal wieder was mit Marie und Själla zu unternehmen. Abends gings zum Zombiecrawl. Wir haben uns davor bei Marie zum getroffen , ich hab alle geschminkt und los gings zum ersten Halloween event. War ein super Wochenende!
Am Wochenende darauf war ich mit meiner Hostfamily auf einem Pumkin Patch um Kürbisse zu besorgen die wir anschließend ausgehöhlt haben. Die Farm war wirklich schön! Generell liebe ich den Herbst hier in Reno. Es regnet nie, keine Wolken am Himmel und die Blätter leuchten in allen Farben in der Sonne.
Direkt an Halloween gabs traditionell Grilled Cheese Sandwiches und Tomatensuppe. Die ganze Family war da, wir sind mit Emerson trick or treat gegangen, haben Süßigkeiten an die Kinder verurteilt und Halloweenmovies gekuckt. War ein schöner Abend (wer unser Gruppenkostüm nicht versteht – wir sind Karen, Jim, Angela und Dwight von der Fernsehshow „the office“)

Anbei mal ein Paar Impressionen von meinen letzten Wochen. Sonst ist alles beim Alten. Ich versuche jetzt mal wieder regelmäßig zu schreiben. Mal sehn wies klappt!

#11 – LAS VEGAS

Am Freitag hieß es dann VEGAS BABY! Julia, die ich noch nicht kannte kam um 10 Uhr  zu mir, wir packten Valentina auf dem Weg ein und fuhren erstmal zu Wincos Essen und Trinken kaufen. Wir verbrachten tatsächlich zwei ganze Stunden in dem Supermarkt weil wir ständig irgendwas vergaßen. Nach einem Verlorenen Ausweis der zufällig wieder zu mir zurückkam, fuhren wir irgendwann gegen Mittag Enac abholen und los gings. Endlich! Drei Stunden später hielten wir mitten in der Wüste an um ein Fotoshootings zu machen. Dann gings weitere 5 Stunden Richtung Vegas. Um elf  Uhr Abends kamen wir endlich im Hotel an, machten uns frisch und erkundeten den Strip. Am Bellagio bewunderten wir die Show und gingen dann ins Paris, wo unsere „Tour“ auch endete. Unser Ziel: ein Club. Leider funktionierte das ganze nicht so nach plan also fuhren wir irgendwann zurück zum Hotel. Am Samstag um 11 gings dann zum Elrow Festival. War wirklich richtig cool. Im loosing it! Danach erkundeten wir das Cesar und Venezian Hotel. Es ist echt verrückt wie naturgetreu alles nachgebaut wurde. Sonntag gings dann auch schon wieder zurück nach reno. War ein wirklich schönes Wochenende mit guten Freunden.

#10 – HOT AIR BALLOON FESTIVAL

Hello Again!

Mir gehts gut. Ich liebe es momentan das Fitnessstudio der Uni zu besuchen. Die Auswahl an Kursen ist wirklich unglaublich. Von Yoga über Boxen bis hin zu Selbstverteidigung kann man alles kostenlos belegen. Am Freitag haben wir uns alle bei Jana getroffen, Lagerfeuer gemacht und ein bisschen Vino getrunken. Anschließend gings dann in eine Bar. Unser Plan für den Abend WACH BLEIBEN! Denn um 5 Uhr fanden die bekannten Hot Air Balloon Races in Reno statt und die wollten wir nicht verpassen. Gesagt getan. Nach dem feiern gings erstmal was leckeres essen, Zähneputzen und weiter zum Race. Im dunklen fand eine Show statt, bei der die Balloons zur Musik geblinkt haben, anschließend wurde gewartet bis es hell war und ganz viele balloons sind in den Himmel gestiegen. Erledigt lag ich dann endlich um 10 Uhr morgens im Bett. Was für eine Nacht! Samstagabend gings dann zu einem Festival unserer Uni. Ausser dem Act Elegante war das Event leider ein bisschen langweilig. Deshalb gingen wir danach noch ein bisschen in eine Bar um den Abend ausklingen zu lassen. Für mich gings dann gegen 12 nach hause – ich musste schließlich um 4 wieder aufstehen da ich das Hot Airballoon Festival nochmal mit Sonia und ihren Soccer girls besuchen wollte. Es war wieder mal atemberaubend und hat super viel spaß gemacht! Nachdem wir die Balloons angeschaut haben gabs ein leckeres Frühstück aus Pancakes mit Ahnornsirup, Eiern und Speck in der Sonne am Uni-Parkplatz! Für deutsche Ohren und Geschmacksnerven klingt allein die Vorstellung der Kombi widerlich, tatsächlich ist es aber wirklich lecker! Den restlichen Sonntag wurde dann – wohlverdient – entspannt.

Grüßchen Carina

#9 – WOCHE NUMMERO 3

Hallo Ihr Lieben,

ich weiss dass meine Post seeeeehr Spät kommen. Trotzdem will ich hier alles irgendwie zumindest ansatzweise festhalten.
Also erzähl ich mal ein bisschen von Woche Numero 3 in Reno.

Ich fang an diese Stadt immer mehr zu lieben. Auch wenn ich noch kein Auto hab (was wirklich meeeega doof is) versuch ich so viel zu erleben und unternehmen wie nur geht!

Da in dieser Woche das College losging, war am Campus einiges geboten!
Montag (27.08) gings zum FoodtruckFestival. Lokale Volunteering Organisationen zeigten dort ihre Arbeit. Wenn man sich mit drei Ausstellern unterhalten hat, bekam man einen Essensgutschein für einen Foodtruck der Wahl. Ich hab mich mit gefühlt 20 Stationen unterhalten, da es wirklich unglaublich interessant war so viele unterschiedliche Wohltätigkeitsorganisationen kennenzulernen. Für unser Programm müssen wir ja sowieso 40 Stunden Ehrenamtlich arbeiten also war es auch noch praktisch dort einige Kontakte zu knüpfen.

Dienstag gingen dann unsere Kurse los und ich war erstmal schockiert wie schnell das Unterichtsprogramm losging.

Mittwoch hatte ich dann mein Bewertungsgespräch, zu dem ich erstmal meeega overdressed kam, weil im Büro jeder mit Hoodie, Jogginghose oder Barfuß rumlief. Aber lief ganz gut!

Donnerstag ging ich zum Jobinformationday vom College, weils ja nie schadet sich umzusehen. (Ausserdem gabs uuuuuuunglaublich viele coole Goodies wie Stifte, Ladekabel und Süßigkeiten denen ich, wie man mich kennt, natürlich nicht Wiederstehen konnte) Am Späten Nachmittag war eine International Studentorientation bei der wir mit anderen Internationals coole Spiele spielten und Kekse aßen. Danach stand die Club Messe der Uni auf dem Plan. Es is echt verrückt für was es hier alles Clubs gibt – Kaffe Club, Gott als Weiblichkeit, Latin Dance Club, Outdoor Adventure Club und natürlich die typischen Greek – Studentenverbindungen. Aber natürlich war danach immer noch nicht Schluss. Carina hat ja keinen leeren Termin Kalender. Abgehetzt kam ich am little Waldorf an, einer kleinen Bar, in der meine Hostmum Sonia eine Trivia Night veranstaltete. Kurz als Erklärung – hier wurden verschiedene Fragen gestellt und es war quasi eine Benefizveranstaltung bei der der Erlös an die Fußballmannschaft der Hugh Highschool gespendet wurde. War wirklich witzig! Nachdem das vorbei war ging´s aber auch für mich endlich ins Bett.

Am Freitag stand dann das erste Footballspiel der Saison und meines Lebens an (ha ha). Wir trafen uns auf dem Parkplatz der UNR zum Tailgaten, was so viel heisst wie zusammen auf das Spiel einstimmen aka ein, zwei Bierchen zischen und mental auf das Spiel vorbereiten. Själla, ihr Freund Rob und ich trafen uns mit Phil, Enac und Phils Fraternity und gingen dann zusammen zum Spiel, wo wir auf Ryan, Marie und Jana trafen, die schon früher los sind. Es war wirklich richtig cool das mal zu sehen und wir alle haben richtig mitgefiebert (auch wenn wir nur die Hälfte der Regeln verstanden haben). Und Tatsache die Wolfpacks haben 72 – 19 gewonnen – Portland is not even a State und so. Danach lud uns Ryan zu unserer ersten richtig typischen House Party des Frisbee Clubs ein. Was soll ich sagen. War einfach bombe! Feuerspucker, viel zu viele Menschen, Bierpong und alles was dazu gehört waren da.

Samstag war dann Emersons zweiter Geburtstag. Im Dino-Motto haben wir das Haus und die Speisen dekoriert. Es war sehr sehr schön, weil mal wieder die ganze Familie und sehr viele Freunde da waren. Alle hatten sehr viel Spaß!

Sonntag gings mit den Mädels zu IHOP wo wir Pancakes, Eggs und Bacon zum Frühstück hatten. Schon eine verrückte Kombi, aber schmeckt besser als man denkt. Danach stand SHOPPEN auf dem Plan und ja, im wahrsten Sinne des Wortes bin ich nicht mir leeren Taschen nach Hause gekommen. Aber was erwartet man auch von Mädels denen es nur erlaubt ist 20 Kilo für ein Jahr mit zu nehmen. Danach gings aufs BBQ Rib Cook off – dem größten Rib Festival in Amerika. Ich hab leider keine Ribs probiert aber es war trotzdem cool dieses Festival zu sehen und zeit mit den Mädels zu verbringen. Nachmittags fuhren wir dann noch mit der Familie an einen See. Jimmys Eltern hatten ihr Motor Boot dabei und es war wirklich nice damit rumzufahren. Als ich Lani beim Wakeboarden zusah wurde mir aber schon beim Anblick kalt, da der Wind wirklich „erfrischend“ war. Nach einem leckeren BBQ packten wir zusammen und machten uns auf den Heimweg. Für mich war (natürlich) noch nicht Schluss, denn ich war bei meiner Freundin Jana zum Late Night Kuchen essen eingeladen. Wir machten es uns am Lagerfeuer mit einem leckeren Vino und ein paar anderen Freunden gemütlich und Liesen den Abend ausklingen.

Das war mal wieder eine Woche aus meiner Zeit in Reno. Ich hoffe der Text ist euch nicht zu viel.
Grüßchen Carina