#1 – FIRST THINGS FIRST

Unbenannt

Hallo ihr Lieben,

ich möchte euch heute erzählen, wie es dazu kam, dass ich die Möglichkeit habe, für ein Jahr in die USA zu gehen.

Alles fing damit an, dass mir meine Ausbilderin im ersten Lehrjahr (Frühling 2016) einen Link des PPP/CBYX Programmes schickte.
Daraufhin überlegte ich, mich zu bewerben. Da aber das Abflugdatum nur einen Monat nach meiner mündlichen Abschlussprüfung (Juli 2017) war, ich mir den Stress von Prüfungen und Vorbereitungen auf einen Auslandsaufenthalt sparen wollte und außerdem den Plan hatte noch mindestens ein Jahr in meiner Firma weiterzuarbeiten, entschloss ich mich zu damaligem Zeitpunkt gegen eine Bewerbung.

Ich bestand meine Abschlussprüfungen, fand eine super Abteilung, mit netten Kollegen,  die mich übernahm und alles schien perfekt zu laufen. Doch da war immer noch dieser Hintergedanke. Das konnte irgendwie nicht alles sein, ich wollte es einfach mal mit einer Bewerbung versuchen, wenn es klapp – MEGA, wenn nicht – dann auch egal weil in der Arbeit ja auch alles super lief (Außer mein Vertrag der nur befristet war, aber das ist ein anderes Thema).

Also füllte ich die Bewerbungsmappe aus – die sehr umfangreich war! Ich schaffte es tatsächlich noch 2 Tage vor Bewerbungsschluss mein Ausbildergutachten von meiner damaligen Berufsschullehrerin abzuholen (Großes DANKE nochmal dafür) und meine Bewerbung somit vollständig abzuschicken.
Erzählt hab ich von meinem Plan und der Bewerbung noch niemanden, nichtmal meiner Familie.

Bis im November ein Brief von der GIZ kam, in dem stand dass ich die erste Hürde geschafft, und zur Auswahltagung in Bonn eingeladen worden war.
Dann musste ich es einfach allen sagen.
Die GIZ hatte eine Facebookgruppe für die Teilnehmer an der Auswahltagung erstellt, damit man die Möglichkeit hatte Fahrgemeinschaften zu bilden.
Ich – in meiner Panik und Aufregung- habe alle möglichen Leute, die aus der Nähe von München kamen angeschrieben (Unter anderem auch 3 mit denen ich dann am Zwischenseminar wieder mega viel Spaß hatte).

Sabrina – so heißt das liebe Mädel aus Augsburg – und ich trafen uns dann auf einem Parkplatz in Augsburg und verstanden uns vom ersten Augenblick als würden wir uns schon immer kennen. Wir machten uns dann mit ihrem Auto auf den Weg nach Bonn.
Während der super lustigen Autofahrt haben wir uns nochmal gegenseitig über Amerikanische/Deutsche Geschichte und Politik ausgefragt, in der Hoffnung dass uns das persönliche Gespräch nicht überfordern wird.
Alle Teilnehmer wurden in Gruppen mit je 8 Leuten eingeteilt. Zunächst stand eine Gruppenarbeit an, bei der wir zusammen das PPP vorstellen mussten. Dann war eine lange Pause, denn die Einzelgespräche wurden schon durchgeführt. Mittags mussten wir einen Englisch und Allgemeinwissenstest schreiben. Das war aber wirklich leicht zu schaffen. Dann kam die Panik. EINZELGESPRÄCH. Viele andere Teilnehmer berichteten, dass sie über alle möglichen Geschichtlichen und Politischen Ereignisse in Amerika abgefragt wurden und dazu fühlte ich mich wirklich nicht gut genug vorbereitet. Aber die Panik war umsonst. Meine Tutoren waren wirklich sehr nett und hatten mehr Interesse an meiner Persönlichkeit als an meinem Allgemeinwissen, was natürlich auch wichtig ist. Als wir nach Hause fuhren hatten Sabrina und ich trotzdem ein flaues Gefühl im Magen und wussten nicht ob wir genommen wurden. Irgendwie schienen uns alle anderen „professioneller“ zu sein als wir beiden Chaoten.

Ich hatte meine Bewerbung ehrlich gesagt schon verdrängt. Es hieß dass wir frühestens im Januar eine Zu- oder Absage bekommen würden und mit einer Zusage hatte ich schon länger nicht mehr gerechnet. Umso überraschter war ich, als mich mein Papa, der meinen Brief geöffnet hatte, in der Arbeit anrief und mir sagte dass der Abgeordnete Michael Kießling meinen Aufenthalt in den USA genehmigt hatte und ich somit eine Teilnehmerin des 35. PPP/CBYX war. Ich bin in der Arbeit vor Freude in Tränen ausgebrochen.

Trotzdem gab es da noch so viel zu beachten. Was wird aus mir und meinem Freund? Was aus meinem Job? Schaffe ich es wirklich meine Familie und Freunde ein Jahr nicht zu sehen? Ich muss gestehen dass ich lange überlegt habe ob ich diese Chance wirklich nutzen will. Und habe mich, Gott sei Dank, dafür entschieden.
Die Möglichkeit, ein Amerikanisches College zu besuchen und ein Jahr in eine neue Kultur einzutauchen bekommt man schließlich nicht oft.

Jetzt bin ich sehr froh über meine Entscheidung und freue mich mit den anderen Teilnehmern, von denen ich ein paar schon auf dem Vorbereitungsseminar kennen lernen durfte, am 07.08.2018 in dieses Abenteuer zu starten.

Falls ihr Fragen zum Programm, zum Ablauf oder der Bewerbung habt, könnt ihr mir selbstverständlich jederzeit schreiben oder euch auf der Internetseite darüber informieren –> PPP/CBYX

Ich hoffe ich schaffe es hier regelmäßig zu schreiben und euch auf dem neusten Stand zu halten.

Carina♥

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