#9 – WOCHE NUMMERO 3

Hallo Ihr Lieben,

ich weiss dass meine Post seeeeehr Spät kommen. Trotzdem will ich hier alles irgendwie zumindest ansatzweise festhalten.
Also erzähl ich mal ein bisschen von Woche Numero 3 in Reno.

Ich fang an diese Stadt immer mehr zu lieben. Auch wenn ich noch kein Auto hab (was wirklich meeeega doof is) versuch ich so viel zu erleben und unternehmen wie nur geht!

Da in dieser Woche das College losging, war am Campus einiges geboten!
Montag (27.08) gings zum FoodtruckFestival. Lokale Volunteering Organisationen zeigten dort ihre Arbeit. Wenn man sich mit drei Ausstellern unterhalten hat, bekam man einen Essensgutschein für einen Foodtruck der Wahl. Ich hab mich mit gefühlt 20 Stationen unterhalten, da es wirklich unglaublich interessant war so viele unterschiedliche Wohltätigkeitsorganisationen kennenzulernen. Für unser Programm müssen wir ja sowieso 40 Stunden Ehrenamtlich arbeiten also war es auch noch praktisch dort einige Kontakte zu knüpfen.

Dienstag gingen dann unsere Kurse los und ich war erstmal schockiert wie schnell das Unterichtsprogramm losging.

Mittwoch hatte ich dann mein Bewertungsgespräch, zu dem ich erstmal meeega overdressed kam, weil im Büro jeder mit Hoodie, Jogginghose oder Barfuß rumlief. Aber lief ganz gut!

Donnerstag ging ich zum Jobinformationday vom College, weils ja nie schadet sich umzusehen. (Ausserdem gabs uuuuuuunglaublich viele coole Goodies wie Stifte, Ladekabel und Süßigkeiten denen ich, wie man mich kennt, natürlich nicht Wiederstehen konnte) Am Späten Nachmittag war eine International Studentorientation bei der wir mit anderen Internationals coole Spiele spielten und Kekse aßen. Danach stand die Club Messe der Uni auf dem Plan. Es is echt verrückt für was es hier alles Clubs gibt – Kaffe Club, Gott als Weiblichkeit, Latin Dance Club, Outdoor Adventure Club und natürlich die typischen Greek – Studentenverbindungen. Aber natürlich war danach immer noch nicht Schluss. Carina hat ja keinen leeren Termin Kalender. Abgehetzt kam ich am little Waldorf an, einer kleinen Bar, in der meine Hostmum Sonia eine Trivia Night veranstaltete. Kurz als Erklärung – hier wurden verschiedene Fragen gestellt und es war quasi eine Benefizveranstaltung bei der der Erlös an die Fußballmannschaft der Hugh Highschool gespendet wurde. War wirklich witzig! Nachdem das vorbei war ging´s aber auch für mich endlich ins Bett.

Am Freitag stand dann das erste Footballspiel der Saison und meines Lebens an (ha ha). Wir trafen uns auf dem Parkplatz der UNR zum Tailgaten, was so viel heisst wie zusammen auf das Spiel einstimmen aka ein, zwei Bierchen zischen und mental auf das Spiel vorbereiten. Själla, ihr Freund Rob und ich trafen uns mit Phil, Enac und Phils Fraternity und gingen dann zusammen zum Spiel, wo wir auf Ryan, Marie und Jana trafen, die schon früher los sind. Es war wirklich richtig cool das mal zu sehen und wir alle haben richtig mitgefiebert (auch wenn wir nur die Hälfte der Regeln verstanden haben). Und Tatsache die Wolfpacks haben 72 – 19 gewonnen – Portland is not even a State und so. Danach lud uns Ryan zu unserer ersten richtig typischen House Party des Frisbee Clubs ein. Was soll ich sagen. War einfach bombe! Feuerspucker, viel zu viele Menschen, Bierpong und alles was dazu gehört waren da.

Samstag war dann Emersons zweiter Geburtstag. Im Dino-Motto haben wir das Haus und die Speisen dekoriert. Es war sehr sehr schön, weil mal wieder die ganze Familie und sehr viele Freunde da waren. Alle hatten sehr viel Spaß!

Sonntag gings mit den Mädels zu IHOP wo wir Pancakes, Eggs und Bacon zum Frühstück hatten. Schon eine verrückte Kombi, aber schmeckt besser als man denkt. Danach stand SHOPPEN auf dem Plan und ja, im wahrsten Sinne des Wortes bin ich nicht mir leeren Taschen nach Hause gekommen. Aber was erwartet man auch von Mädels denen es nur erlaubt ist 20 Kilo für ein Jahr mit zu nehmen. Danach gings aufs BBQ Rib Cook off – dem größten Rib Festival in Amerika. Ich hab leider keine Ribs probiert aber es war trotzdem cool dieses Festival zu sehen und zeit mit den Mädels zu verbringen. Nachmittags fuhren wir dann noch mit der Familie an einen See. Jimmys Eltern hatten ihr Motor Boot dabei und es war wirklich nice damit rumzufahren. Als ich Lani beim Wakeboarden zusah wurde mir aber schon beim Anblick kalt, da der Wind wirklich „erfrischend“ war. Nach einem leckeren BBQ packten wir zusammen und machten uns auf den Heimweg. Für mich war (natürlich) noch nicht Schluss, denn ich war bei meiner Freundin Jana zum Late Night Kuchen essen eingeladen. Wir machten es uns am Lagerfeuer mit einem leckeren Vino und ein paar anderen Freunden gemütlich und Liesen den Abend ausklingen.

Das war mal wieder eine Woche aus meiner Zeit in Reno. Ich hoffe der Text ist euch nicht zu viel.
Grüßchen Carina

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s